Heute, im zweiten und finalen Teil der Zündkerzen-Reihe geht es um
die Wartung sowie um das allseits beliebte Kerzenbild.
Wartung:
Man sollte alle 500 bis 1000km die Zündkerze einmal herausschrauben, und das Kerzenbild prüfen.
Wenn das Kerzenbild in Ordnung ist, sollte man ebenfalls die Kerze kurz mit einer weiche Bürste behandeln um etwaige, verbliebene Ölkohlerückstände zu entfernen. Kein Messing(!) verwenden, da Messingrückstände Kriechströme verursachen. Ebenfalls sollte, mithilfe einer Füllehre, der Elektrodenabstand auf 0,4mm nachgebogen werden, da sich dieser in folge von Abnutzung mit fortschreitender Fahrleistung verstellt und somit größer wird.
Bei zu großem (>0,4mm) Abstand springt der Motor schlecht an; bei zu geringem (<0,4mm) geht der Motor im Leerlauf aus.
Spätestens nach 5000km musst dann eine neue Zündkerze verbaut werden, weil die Alte dann verschlissen ist.
Die Kerze sollte fest, aber sinnig angeschraubt werden um Nebenluft zu vermeiden.
Das Kerzenbild:
Anhand des Kerzenbildes kann man erkennen, ob der Motor richtig eingestellt ist.
Rehbraun: -alles in Ordnung; keinerlei Änderungen notwendig.
Weiß: -das Gemisch könnte zu mager sein; Falsche Vergasereinstellung; Kerze lose; Frühzündung, zu wenig Öl im Gemisch; falscher Wärmewert.
Schwarz: -das Gemisch könnte zu fett sein; Falsche Vergasereinstellung; Spätzündung; zu viel Öl im Gemisch; Choke zu lange offen.
Fazit:
Für die Emmzetten der TS und ETZ Modellreihe brauchen wir eine Zündkerze mit 260 Wärmewert (ich nehme eigentlich immer die Beru Isolator Spezial ZM14-260), diese schrauben wir gut, aber sinnig fest um Nebenluft zu verwmeiden.
Idealerweise sollte diese rehbraun aussehen (nach ca. 15-20km Fahrt)
Ich hoffe ich konnte mit dieser zweiteiligen Serie das Bauteil Zündkerze etwas näher bringen.
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Freitag, 12. März 2010
Mittwoch, 10. März 2010
Alles über die Zündkerze I.
Ich versuche ja mit meinem Blog durch alle Sparten der motorisierten MZ Zweitakt und Zweiradwelt zu schreiben.Von daher dachte ich passt heute ein Technikartikel.
Zunächst einmal etwas grundsätzliches: Die Zündkerze ist ein absolut wichtiges Bauteil an unserer Emme. Sie bewirkt, dass das Benzin-Luft-Gemisch im Zylinder in Brand gesteckt wird.
Die MZ´s (TS und ETZ) verwenden eine Zündkerze mit Wärmewert 260. Idealerweise nimmt man die Isolator ZM 14-260.
Der Aufbau:
Das Kerzengehäuse besteht aus Stahl und hat ein Gewinde zum Einschrauben in den Motorblock. Der Isolator, bzw. Isolierkörper oder auch Kerzenstein genannt, isoliert die Mittelelektrode gegen das Kerzengehäuse.
Eine Zündkerze benötigt folgende, wichtige Eigenschaften:
-hohe elektronische Durchschlagskraft
-gute Wärmeleitfähigkeit (zum Ableiten der Wärme aus dem Zylinder)
-hohe mechanische Festigkeit (da bei einer Zündung ein hoher Verbrennungsdruck herrscht)
1-Kerzensteckeranschluss
2-Isolator
3-Mittelelektrode
4-Dichtung
5-Körper
6-Dichtung
7-Isolatorfuß
8-Kerzengewinde
9-Masseelektrode
10-Elektronenabstand (0,4mm)
Die Funktionsweise:
Der Strom fließt durch die Mittelelektrode, welche von Isolator umschlossen ist. Am unteren Ende der Zündkerze (Nr. 9-10) muss der Strom einen 0,4mm weiten Sprung zur Masseelektrode machen. Dieser entzündet das aufgearbeitete, verdichtete, Kraftstoff-Luft Gemisch im Zylinder. Nachdem der Storm in die Massenelektrode übergegangen ist ist, fließt dieser weiter zum Kerzengewinde und von dort aus zum Metall des Motors (Masse).
Fortsetzung folgt.
Zunächst einmal etwas grundsätzliches: Die Zündkerze ist ein absolut wichtiges Bauteil an unserer Emme. Sie bewirkt, dass das Benzin-Luft-Gemisch im Zylinder in Brand gesteckt wird.
Die MZ´s (TS und ETZ) verwenden eine Zündkerze mit Wärmewert 260. Idealerweise nimmt man die Isolator ZM 14-260.
Der Aufbau:
Das Kerzengehäuse besteht aus Stahl und hat ein Gewinde zum Einschrauben in den Motorblock. Der Isolator, bzw. Isolierkörper oder auch Kerzenstein genannt, isoliert die Mittelelektrode gegen das Kerzengehäuse.
Eine Zündkerze benötigt folgende, wichtige Eigenschaften:
-hohe elektronische Durchschlagskraft
-gute Wärmeleitfähigkeit (zum Ableiten der Wärme aus dem Zylinder)

-hohe mechanische Festigkeit (da bei einer Zündung ein hoher Verbrennungsdruck herrscht)
1-Kerzensteckeranschluss
2-Isolator
3-Mittelelektrode
4-Dichtung
5-Körper
6-Dichtung
7-Isolatorfuß
8-Kerzengewinde
9-Masseelektrode
10-Elektronenabstand (0,4mm)
Die Funktionsweise:
Der Strom fließt durch die Mittelelektrode, welche von Isolator umschlossen ist. Am unteren Ende der Zündkerze (Nr. 9-10) muss der Strom einen 0,4mm weiten Sprung zur Masseelektrode machen. Dieser entzündet das aufgearbeitete, verdichtete, Kraftstoff-Luft Gemisch im Zylinder. Nachdem der Storm in die Massenelektrode übergegangen ist ist, fließt dieser weiter zum Kerzengewinde und von dort aus zum Metall des Motors (Masse).
Fortsetzung folgt.
Sonntag, 28. Februar 2010
Zündung einstellen? So klappst garantiert!
Heute musste ich mich bei meinem Restaurationsobjekt einer TS 250 (mehr Details dazu in den nächsten Tagen) mit dem Einstellen der alten Unterbrecherzündung beschäftigen.
Dies ist für manchen ungeübten nicht ganz einfach und bringt auch manch anderen
in die Bedrouille.
Um euch diese Probleme zu ersparen habe ich zwei kostenlose Ebooks erstellt, welche eine Anleitung zum garantiert erfolgreichen einstellen beinhalten.
Zum Download einfach auf Variante 1 bzw. Variante 2 klicken.
Variante 1
ist zwar "primitiver", dafür (fast) überall zu bewerkstelligen und auch so gut wie ohne Werkzeug schaffbar.
Variante 2
bietet deutlich mehr Präzision aber auch mehr Arbeit sowie Material bzw. Werkzeug.
Viel Erfolg!
P.S Wer die in Variante 2 beschriebene Scheibe nicht besitzt, findet hier eine Anleitung zum Selbstbau.
Dies ist für manchen ungeübten nicht ganz einfach und bringt auch manch anderen
in die Bedrouille.
Um euch diese Probleme zu ersparen habe ich zwei kostenlose Ebooks erstellt, welche eine Anleitung zum garantiert erfolgreichen einstellen beinhalten.
Zum Download einfach auf Variante 1 bzw. Variante 2 klicken.
Variante 1
ist zwar "primitiver", dafür (fast) überall zu bewerkstelligen und auch so gut wie ohne Werkzeug schaffbar.
Variante 2
bietet deutlich mehr Präzision aber auch mehr Arbeit sowie Material bzw. Werkzeug.
Viel Erfolg!
P.S Wer die in Variante 2 beschriebene Scheibe nicht besitzt, findet hier eine Anleitung zum Selbstbau.
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